Anwendungsbeispiele

Feuerzink-Hartlöten mit Triple-Spot

In der Fertigung von Automobilkarosserien hat das Hartlöten mit Lasern schon seit langem seinen festen Platz. Der zunehmende Einsatz feuerverzinkter Bleche führte jedoch zuletzt zu Problemen: Die Zahl der Mikrospritzer und Wavelets wuchs und zwang zur Reduktion der Prozessgeschwindigkeit. Mit einem variablen Multi-Spot-Modul, bei welchem dem Hauptspot Nebenspots vorgelagert sind, hat Laserline eine bahnbrechende Lösung entwickelt: Die Vorspots tragen am Rand der Löhtnaht die Verzinkung ab und beruhigen so den Lötprozess, der damit wieder mit gewohnter Geschwindigkeit ablaufen kann. Das Verfahren gilt als zukunftsweisend.

Hartlöten galvanisch verzinkter Bleche

Wo nach wie vor galvanisch (d.h. auf Elektrolytbasis) verzinkte Bleche verarbeitet werden – man spricht auch von Elo-Zink bzw. elo-verzinkten Blechen –, genügen beim Hartlöten Diodenlaser mit einem klassischem Single-Spot. Die Strahlquelle wird dabei meist in spezielle Lötroboter integriert. Dank der ruhigen Schmelzbäder, die Diodenlaser erzeugen, gelingt das Aufschmelzen der typischen Hartlote auf Silber- oder Messingbasis problemlos. Es entstehen formschöne Nähte von hoher Qualität.

Bei der Fertigung des VW Touran in Wolfsburg konnte in einem Verfahrensvergleich zwischen einem 4 kW YAG und einem 6 kW Diodenlaser die Prozesssicherheit des LDF Diodenlasers in der Serienfertigung überprüft werden.