Hartlöten

Hohe Prozessgeschwindigkeit - Geringer Wärmeeintrag - glatte, dichte und saubere Lötnaht

Das Verfahren

Fügeverfahren, bei denen das Hartlot mit Hilfe eines Industrielasers aufgeschmolzen wird, haben sich vor allem in der Serienfertigung von Automobilkarosserien etabliert. Das Laserstrahllöten dient dort zumeist zum Fügen von verzinkten Stahlblechen oder Leichtbauteilen aus Aluminium. Das Laserlöten wird gewöhnlich mittels einer Lötoptik realisiert, die in einen Roboter integriert ist. Der Laserstrahl wird an der Fügestelle entlanggeführt, wo er das Hartlot – etwa einen Kupfer-Silizium-Draht – aufschmilzt und so die Bauteile verbindet. Der Erfolg des Verfahrens beruht auf der schweißnahtähnlichen Festigkeit sowie der hohen ästhetischen Qualität der Fügungen: Lasergenerierte Lötnähte sind für ihre dichten, glatten und sauberen Strukturen bekannt. Das ist optisch attraktiv und reduziert Nachbearbeitungen auf ein Minimum. Karosserien zum Beispiel können oft unmittelbar nach dem Reinigen lackiert werden.

Die Prozessvorteile des Diodenlasers

Auf dem Feld des laserbasierten Hartlötens haben sich Laserline Diodenlaser weltweit im praktischen Einsatz durchgesetzt. Über 800 LDF Diodenlaser sind weltweit in verschiedenen Anwendungen im Automobilrohbau erfolgreich im Dauereinsatz. Neben den Forderungen nach hoher Festigkeit und einer möglichst schmalen Wärmeeinflusszone werden hier für Sichtnähte besonders hohe Ansprüche an die Optik der Fügestelle gestellt. Ein großer Prozessvorteil von Diodenlasern sind die auffallend ruhigen Schmelzbäder.

Enorme Prozessvorteile erzielt zudem das von Laserline entwickelte Multi-Spot-Modul beim Hartlötens mit Triple-Spot: Beim oft schwierigen Hartlöten feuerverzinkter Bleche kann mit dieser Technik die gewohnt hohe Lötnahtqualität ohne Verringerung der Prozessgeschwindigkeit erreicht werden.

Hartlöten mit Triple Spot