Anwendungsbeispiele

Quelle: Technogenia

Bohrwerkzeuge

Die Erschließung von Erdöl- und Erdgasfeldern setzt hochleistungsfähige Bohrwerkzeuge voraus. Sie unterliegen enormer Beanspruchung und würden ohne Verschleißschutz keine lange Lebensdauer erreichen. Aus diesem Grund sind seit langem Spezialbeschichtungen Standard, die immer häufiger durch Laserauftragschweißen realisiert werden.  Laserline LDM und LDF Diodenlaser erzielen hier hervorragende Ergebnisse:  Exzellente Anhaftung, hohe Präzision, nahezu keinerlei Porosität, begrenzte Rissbildung bei hohem Härtegrad und geringster Verformung. Die entstehende Oberfläche bedarf in den meisten Fällen keiner weiteren maschinellen Bearbeitung mehr. Konventionelle Hartpanzerungsverfahren wie etwa das Plasma-Pulver-Auftragschweißen erzielen demgegenüber keine ausreichend lange Lebensdauer.

Für Kunden aus der Ölförderungs-, Bergbau-, Hütten-und Papierindustrie beschichtet Technolgenia mithilfe von Laserline Diodenlasern Bauteile mit einem speziellen Wolframkarbitpulver. 

Quelle: Oerlikon Metco

Landmaschinen

Die typischen Karbidschichten, die Sägeblätter, Scheibeneggen oder Gegenschneiden vor Verschleiß und Korrosion schützen sollen, lassen sich mit Diodenlasern optimal realisieren. Ihr ruhiges Schmelzbad hinterlässt keine Verunreinigungen, auch steht dank der gleichmäßig oberflächlichen Wärmeeinwirkung kein Verzug zu befürchten. Eisenkarbidschichten sind ebenso möglich wie Schichten aus Wolfram- oder Chromkarbid.

Quelle: Fraunhofer ILT

High-Speed-Cladding statt Hartverchromung

Seit die Hartverchromung, bis dato eines der erfolgreichsten Beschichtungsverfahren, von einem EU-weiten Verbot bedroht ist, sucht die Industrie nach Alternativen. Laserbasiertes Auftragschweißen schien bisher kaum in Frage zu kommen, weil das Verfahren zu langsam war und keine hinreichend dünnen Beschichtungen ermöglichte. Das Fraunhofer Institut für Lasertechnik (ILT) hat jedoch ein patentiertes Verfahren entwickelt, das hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten bei geringe Schichtdicken ermöglicht und mit weniger Laserleistung auskommt als herkömmliches Auftragschweißen: das Extreme Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen (EHLA). Das Verfahren wurde zunächst nur für die Beschichtung rotationssymmetrischer Komponenten konzipiert, soll perspektivisch aber auch für die Beschichtung anderer Bauteile zur Verfügung stehen Laserline Diodenlaser werden erfolgreich im High Speed Cladding eingesetzt.