Anwendungsbeispiele

Additive Fertigung mit Drahtzuführung

Das Additive Manufacturing ist ein vergleichsweise junges Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil durch schichtweisen Materialauftrag konstruiert wird. Ursprünglich für das Prototyping entwickelt, kommt es heute vor allem dort zum Einsatz, wo geometrisch komplexe Bauteile in kleinen Losgrößen zwischen 1 und 1000 hergestellt werden sollen. Die Additive Fertigung ist hier meist wirtschaftlicher als herkömmliche Verfahren.

Laser Integration in Werkzeugmaschinen

Einer der vielversprechendsten Ansätze für optimierte Produktionsprozesse ist die Integration von Laserstrahlquellen in Werkzeugmaschinen. So werden Laserline LDM Diodenlaser zum Beispiel  in eine fünfachsige Fräsmaschine integriert, wo sie einen Wechsel zwischen additiver und subtraktiver Bearbeitung möglich machen: Der Laser realisiert den Pulverauftrag, der Fräskopf die spanende Nachbearbeitung. 

Quelle: HG Laser

Mehrfach kombinierte Applikationen

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Laserline Diodenlasern bieten im Additive Manufacturing noch andere Optionen, die weit über das Wechselspiel von additivem Pulverauftrag und subtraktivem Zerspanen hinausgehen. So können die Laser zum Beispiel in eine zwölfachsige Fräsmaschine integriert und neben dem Pulverauftrag auch zum Schweißen und Härten eingesetzt werden. Hierfür werden neben Laser und Pulverdüse entsprechende Optiken eingebaut, zwischen denen abhängig vom Bearbeitungsvorgang hin- und hergeschaltet werden kann. Im Ergebnis lassen sich so komplexe Fertigungsprozesse auf der Basis einer einzigen Strahlquelle umsetzen.